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📅 1. September 2022
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Die Druckerpresse beendete das Monopol der katholischen Kirche auf Wissenserstellung. Bitcoin beendete das Monopol der Federal Reserve auf Geldschöpfung.
Anil ⚡
Bitcoin-Transaktion stellt Rekord auf: 1,3 Milliarden US-Dollar für 2 US-Dollar Gebühr
⚡️ Oz ⚡️
Fiat Geld bedeutet: Die Zentralbank kann Geld drucken! Crypto bedeutet: Jeder kann Geld drucken! Bitcoin bedeutet: Niemand kann Geld drucken!
Joe Martin
Bitcoin als Scheidungsgrund?
Die Bitcoin Konferenz

Netzwerke als neue exponentielle Anlageklasse

Kann man das Internet kaufen? … und wenn ja, was wäre ein fairer Preis? In Zeiten von hoher Inflation suchen die Menschen nach “sicheren Häfen” (Geldanlagen), um ihr Erspartes zu schützen. Immobilien und Aktien sind bekannt und es gibt nachvollziehbare Methoden für die Preisfindung. Ein Haus in München kostet nunmal 1 Million EURO, weil dort viele Menschen wohnen wollen – das gleiche Haus in Bautzen vielleicht nur 200,000 EURO. Nachvollziehbar. Aktien hingegen sind Unternehmensanteile und eben jene Unternehmen haben Produkte und Dienstleistungen die Geld einspielen … der Preis der Aktie ist herunter gerechnet die Einschätzung des Marktes wie gut oder eben schlecht dem Unternehmen das Geld verdienen in der Zukunft gelingen könnte. Auch nachvollziehbar.

Es gibt aber auch neue Anlageklassen – beispielsweise Bitcoin oder Ethereum. Hierbei handelt es sich um Netzwerke – analog zum Netzwerk “Internet” oder zum Netzwerk “Telefon”. Eine Geldanlage in “das Internet” ist aber schwer möglich … höchstens in Unternehmen (Aktien) die auf Basis dieser Infrastruktur ihre Produkte & Dienstleistungen anbieten – beispielsweise Amazon oder Apple. Klar. Nun gibt es aber mit Bitcoin, Ethereum & Co. (kurz “Krypto”) eine Möglichkeit, in eben jene Infrastruktur / Netzwerke zu investieren. Das hinterlässt zwei wichtige Fragen:

  1. Welchen Wert / Nutzen hat das jeweilige Netzwerk?
  2. Wie bemisst man den jeweiligen Preis eines (1 von x) Netzwerkanteils?

Nun kann man über den ersten Punkt trefflich diskutieren. Es gibt viele Menschen für die hatte “das Internet” auch im Jahr 2010 noch keinen Wert – wiederum andere haben beispielsweise bereits 1995 Musikdateien im Internet “geladen” und hatten damit einen direkten Wert. Allen Netzwerken ist aber immer eines gemein: Der Wert leitet sich durch die Anzahl der Nutzer ab. Je mehr Nutzer – desto größer der Wert für jeden einzelnen Nutzer. Je mehr Leute im Facebook Netzwerk sind – desto größer ist die Wahrscheinlichkeit (und damit der Wert) auch seine Freunde dort zu finden. Diese Gesetzmäßigkeit beschreibt das Gesetz von “Metcalf” und gilt unisono für alle Netzwerke dieser Welt – und damit auch für Bitcoin. 

Und hier gibt es einen eindeutigen Zusammenhang zum Preis – welcher zwar gehörig schwankt, aber am Ende des Tages sehr eng mit der Anzahl der Adressen (=Nutzer) im Netzwerk zusammenhängt. Nochmal im Vergleich von Wert und Preis:

Aktien = Zukunftserwartungen von Gewinnen

Immobilien = Standort, Ausstattung und Wohnbedarf

Netzwerke = (Wahrnehmung des) Nutzen und Anzahl der Nutzer

Jede Anlageklasse hat damit ganz eigene Parameter die zu berücksichtigen sind. Ich habe einen eigenen Artikel auf Medium veröffentlicht, indem ich noch mehr Details anspreche. Schau gerne mal rein. Ich kann dir zudem auch folgendes Video empfehlen, indem die Verbindung von Preis und Wert nochmal historisch gut aufgearbeitet wird. 

Eine Kernerkenntnis: Da die Gesetzmäßigkeit für Netzwerke auf exponentieller Mathematik beruht (^2), muss man in der Betrachtungsweise der Preise auch immer eine entsprechende Skala nutzen. Sprich: Logarithmisch. Nun dann ergeben jegliche Charts zu Preisen von Bitcoin & Co. überhaupt einen Sinn (siehe Video). Klingt kompliziert und mathematisch – ist es aber eigentlich nicht.

In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch folgendes noch von Interesse: In Deutschland sind mit der Volksbank und auch der Sparkasse bereits etablierte Banken dabei, das Spielfeld an möglichen Nutzern zu erweitern und den Kauf von Bitcoin anzubieten. Im internationalen Rahmen, hat PayPal diese Woche zudem gleiches verkündet – alleine PayPal verfügt weltweit mit rund 400 Millionen Kunden über 4x mehr Nutzern, als das Bitcoin Netzwerk heute beinhaltet. Nur mal darüber nachdenken.

Kann man das Internet kaufen? … und wenn ja, was wäre ein fairer Preis? In Zeiten von hoher Inflation suchen die Menschen nach “sicheren Häfen” (Geldanlagen), um ihr Erspartes zu schützen. Immobilien und Aktien sind bekannt und es gibt nachvollziehbare Methoden für die Preisfindung. Ein Haus in München kostet nunmal 1 Million EURO, weil dort viele Menschen wohnen wollen – das gleiche Haus in Bautzen vielleicht nur 200,000 EURO. Nachvollziehbar. Aktien hingegen sind Unternehmensanteile und eben jene Unternehmen haben Produkte und Dienstleistungen die Geld einspielen … der Preis der Aktie ist herunter gerechnet die Einschätzung des Marktes wie gut oder eben schlecht dem Unternehmen das Geld verdienen in der Zukunft gelingen könnte. Auch nachvollziehbar.

Es gibt aber auch neue Anlageklassen – beispielsweise Bitcoin oder Ethereum. Hierbei handelt es sich um Netzwerke – analog zum Netzwerk “Internet” oder zum Netzwerk “Telefon”. Eine Geldanlage in “das Internet” ist aber schwer möglich … höchstens in Unternehmen (Aktien) die auf Basis dieser Infrastruktur ihre Produkte & Dienstleistungen anbieten – beispielsweise Amazon oder Apple. Klar. Nun gibt es aber mit Bitcoin, Ethereum & Co. (kurz “Krypto”) eine Möglichkeit, in eben jene Infrastruktur / Netzwerke zu investieren. Das hinterlässt zwei wichtige Fragen:

  1. Welchen Wert / Nutzen hat das jeweilige Netzwerk?
  2. Wie bemisst man den jeweiligen Preis eines (1 von x) Netzwerkanteils?

Nun kann man über den ersten Punkt trefflich diskutieren. Es gibt viele Menschen für die hatte “das Internet” auch im Jahr 2010 noch keinen Wert – wiederum andere haben beispielsweise bereits 1995 Musikdateien im Internet “geladen” und hatten damit einen direkten Wert. Allen Netzwerken ist aber immer eines gemein: Der Wert leitet sich durch die Anzahl der Nutzer ab. Je mehr Nutzer – desto größer der Wert für jeden einzelnen Nutzer. Je mehr Leute im Facebook Netzwerk sind – desto größer ist die Wahrscheinlichkeit (und damit der Wert) auch seine Freunde dort zu finden. Diese Gesetzmäßigkeit beschreibt das Gesetz von “Metcalf” und gilt unisono für alle Netzwerke dieser Welt – und damit auch für Bitcoin. 

Und hier gibt es einen eindeutigen Zusammenhang zum Preis – welcher zwar gehörig schwankt, aber am Ende des Tages sehr eng mit der Anzahl der Adressen (=Nutzer) im Netzwerk zusammenhängt. Nochmal im Vergleich von Wert und Preis:

Aktien = Zukunftserwartungen von Gewinnen

Immobilien = Standort, Ausstattung und Wohnbedarf

Netzwerke = (Wahrnehmung des) Nutzen und Anzahl der Nutzer

Jede Anlageklasse hat damit ganz eigene Parameter die zu berücksichtigen sind. Ich habe einen eigenen Artikel auf Medium veröffentlicht, indem ich noch mehr Details anspreche. Schau gerne mal rein. Ich kann dir zudem auch folgendes Video empfehlen, indem die Verbindung von Preis und Wert nochmal historisch gut aufgearbeitet wird. 

Eine Kernerkenntnis: Da die Gesetzmäßigkeit für Netzwerke auf exponentieller Mathematik beruht (^2), muss man in der Betrachtungsweise der Preise auch immer eine entsprechende Skala nutzen. Sprich: Logarithmisch. Nun dann ergeben jegliche Charts zu Preisen von Bitcoin & Co. überhaupt einen Sinn (siehe Video). Klingt kompliziert und mathematisch – ist es aber eigentlich nicht.

In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch folgendes noch von Interesse: In Deutschland sind mit der Volksbank und auch der Sparkasse bereits etablierte Banken dabei, das Spielfeld an möglichen Nutzern zu erweitern und den Kauf von Bitcoin anzubieten. Im internationalen Rahmen, hat PayPal diese Woche zudem gleiches verkündet – alleine PayPal verfügt weltweit mit rund 400 Millionen Kunden über 4x mehr Nutzern, als das Bitcoin Netzwerk heute beinhaltet. Nur mal darüber nachdenken.

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